Kaninchenfutter ohne Getreide kaufen

Man sollte unbedingt ein Kaninchenfutter ohne Getreide kaufen, denn Getreide wie Weizen kann vom Kaninchen kaum verdaut werden. Warum dies beim Kaninchen nicht möglich ist und welche Inhaltsstoffe beim Kaninchenfutter neben dem Getreide noch vermieden werden sollen erläutern wir im Folgenden.

Zusätzlich wollen wir einige Sorten Kaninchenfutter ohne Getreide empfehlen, die wir für geeignet empfinden. Wir möchten allerdings anmerken das diese Futtersorten nur gelegentlich als Ergänzung angeboten werden sollen und nicht als Hauptfutter verwendet werden sollen.

Unsere Empfehlungen: Kaninchenfutter ohne Getreide

Zusammensetzung: Erbsenflocken, Karottenstücke, Rote Beete, Pastinakenwürfel, Karottenflocken, Lauch

Auch wenn das Futter vorzugsweise für Hunde verwendet wird eignet es sich perfekt für Kaninchen.

Unser Urteil: Sehr gut

Preis: ca. 17,99

Zusammensetzung: Glatthafer, Deutsches Weidelgras, Lieschgras, Wiesenfuchsschwanz, Rohrschwingel Wiesenkerbel, Welsches Weidelgras, Rotklee, Honiggras, Frauenmantel, Zittergras , Bärenklau, Zaunwicke, Knaulgras, Kammgras, Wiesenrispe, Schwedenklee, Schafgarbe, Kümmel, Wiesenschwingel, Echtes Labkraut, Spitzwegerich, u.v.m.

Ein gesundes und absolut empfehlenswertes Futter. Unseren Kaninchen schmeckt es vorzüglich, auch wenn (glücklicherweise) kein Zucker enthalten ist.

Unser Urteil: Hervorragend

Preis: ca. 7,49

Zusammensetzung: Glatthafer, Deutsches Weidelgras, Lieschgras, Wiesenfuchsschwanz, Rohrschwingel Wiesenkerbel, Welsches Weidelgras, Rotklee, Honiggras, Frauenmantel, Zittergras , Bärenklau, Zaunwicke, Knaulgras, Kammgras, Wiesenrispe, Schwedenklee, Schafgarbe, Kümmel, Wiesenschwingel, Echtes Labkraut, Spitzwegerich, u.v.m.

Ein erstklassiges Kaninchenfutter ohne Getreide. Diese Kräuterpellets werden ohne Zucker hergestellt, enthalten keine Farb- und Konservierungsstoffe. Auch spezielle Bindemittel kommen nicht zum Einsatz. Dieses Futter kann man mit gutem Gewissen kaufen.

Unser Urteil: Hervorragend

Preis: ca. 34,90

Zusammensetzung: Französische Luzernestengel, entblättert – Sommergersteflocken – Maisflocken – Johannisbrot – Petersilienstengel – Karottenwürfel – Rote Beete Würfel – Pastinakenwürfel – Leinöl – Rapsöl

Große Menge Kaninchenfutter, allerdings finden wie Johannisbrot, Gerste und Mais im Futter nicht passend. Gerste und Mais haben sehr viel Stärke und Johannisbrot über 50% Zucker.

Unser Urteil: Nicht empfehlenswert

Preis: ca. 32,75

Zusammensetzung: Ringelblumenblüten, Lavendelblüten, Rotkleeblüten, Hibiskusblüten, Kamilleblüten, Erdbeerblätter, Apfelstücke und -scheiben

Ein Futter ohne Getreide, Füllstoffe, Zuchter und Gentechnik. Genau so stellen wir uns ein artgerechtes Kaninchenfutter vor. Eine klare Empfehlung zum Kauf.

Unser Urteil: Hervorragend

Preis: ca. 17,80

Zusammensetzung: Birnenblätter, Ginkgo, Orangenblüten,Ringelblume, Mariendistelsamen

Dieses Kaninchenfutter können wir uneingeschränkt empfehlen. Ohne Füll- und Aromastoffe, ohne Getreide und ohne Zucker. So wie man sich ein perfektes Kaninchenfutter vorstellt.

Unser Urteil: Hervorragend

Preis: ca. 13,60

Zusammensetzung: Haselnussblätter, Petersilienstile, Johannisbrot, Birkenblätter, Echinacea, Spitzwegerich, Karottenscheiben, Apfel
100% NATUR

Kaninchenfutte ohne Getreide, das aus Blättern, Blüten, Obst und Gemüse zusammengestellt ist. Uns stört der Anteil an Johannisbrot, welches über 50% Zucker enthält. Das muss nicht sein!

Unser Urteil: Gut

Preis: ca.

Zusammensetzung: Heu (Wiesengrasmischung), Samen (Fenchelsamen ca. 20%)

Diese handgemachten Leckerlis werden ohne Zusatzstoffe hergestellt, enthalten weder Zucker noch Getreide. Als Bindemittel wird gentechnikfreies Sojamehl aus Österreich und Trinkwasser eingesetzt.

Unser Urteil: Sehr gut

Preis: ca.

Zusammensetzung: Blüten (Ringel, Malven, Kornblumen, Rosen, Hopfen, Schlüsselblumenblüten), Gemüse (Karotte), Bindung (Sojamehl, Trinkwasser)

Dieses Kaninchenfutter wird von Hand hergestellt und ist ohne jegliche Zusatzstoffe und natürlich ohne Getreide.

Unser Urteil: Sehr gut

Preis: ca.

Zusammensetzung: Heu, Erbsenflocken, Karotten, Ackerbohnenflocken, Pfefferminze,Leinsaat, Pastinaken, grünes Haferkraut, Brennnesselblätter, Birkenblätter, Himbeerblätter, …

Diese Futtermischung überzeugt und durch viele langfaserige Gräser und Krätern. Die Ergänzung durch Gemüse und Blüten ist hervorragend und wird eifrig gefressen.

Unser Urteil: Hervorragend

Preis: ca. 21,05

Zusammensetzung: Heidelbeerblätter, Ringelblumenblüten, Kornblumenblüten, Malveblüten, Gänseblümchen, Selleriestiele, Karotten, Broccoli, Sellerie, Petersilie, Dill, Vogelmiere, Kerbel, …

Ein Kaninchenfutter ohne Getreide, das uns vollständig überzeugt. Da das Futter nicht in Pellets gepresst wurde lassen sich die einzelnen Bestandteile wunderbar unterscheiden. Das bietet auch Abwechslung für das Kaninchen.

Unser Urteil: Hervorragend

Preis: ca.

Zusammensetzung: Lieschgras, Knäuelgras, Wiesenrispe, Spitzwegerich, Rotklee, Wiesenschwingel, Frauenmantel, Erbsenflocken, Karottenwürfel, Pastinakenwürfel, Pfefferminzblätter, Fenchel, Apfelwürfel, Leinsaat, Löwenzahnblätter…

Grainless enthält keine künstlichen Farbstoffe, Aromen und gentechnisch veränderte Zutaten Grainless ist frei von zuckerreichen Zutaten, Trester und Schrot.

Eine vielfältige Mischung aus unterschiedlichen Gräsern und Kräutern bietet dem Kaninchen viel Abwechslung und Geschmack.

Unser Urteil: Sehr Gut

Preis: ca. 8,59

Warum darf das Kaninchenfutter kein Getreide enthalten

Dafür gibt es mehrere Gründe, auf die wir im Folgenden kurz eingehen möchten. Das Grundproblem beim Getreide im Kaninchenfutter ist, das Getreide sehr viel Stärke enthält, das bei den Kaninchen zu folgenden Problemen führt:

  • Die Stärke im Getreide wird beim Menschen hauptsächlich durch die Enzyme Maltase und Amylase aufgespalten um sie verdauen zu können. Die Verdauung des Kaninchens ist hingegen nicht auf Stärkehaltinge Lebensmittel eingestellt, daher produziert das Kaninchen nur geringe Mengen dieser Enzyme.
  • Getreide macht das Kaninchen zu schnell satt. Dadurch wird zu wenig Grünfutter aufgenommen, das für den notwendigen Zahnabrieb sorgt. Zudem enthält Getreide sehr wenig Flüssigkeit und das Kaninchen gleicht dies meist nicht in genügender Form mit Wasser aus der Tränke aus.
  • Durch die schnelle Sättigung durch Getreide macht das Kaninchen längere Fresspausen, dies führt dazu, daß das Futter lange im recht großen Magen verbleibt und nicht durch weiteres Futter „weitergeschoben“ wird (Stopfmagen). Die Darmbakterien haben daher nicht nur mit dem „falschen Futter“ zu schaffen, sondern auch mit dem fehlenden Weitertransport. Dies führt häufig zu Durchfall.
  • Durch den hohen Nährwert besteht die Gefahr von Übergewicht und Leberverfettung

Warum gibt es Kaninchenfutter mit Getreide?

Weizen ist im Verhältnis zu anderen Futterzusätzen eine sehr günstige Zutat im Kaninchenfutter. Bei einem Weizenpreis von 10 bis 25€ für 100 Kilogramm und ständiger Verfügbarkeit scheint es für viele Futtermittelhersteller attraktiv einen Anteil Weizen beizumischen.

Müssen alle Getreidearten gemieden werden?

Weizen gehört sicher zu dem Getreide, das im Kaninchenfutter nichts zu suchen hat. Hafer und Gerste enthalten eine etwas andere Eiweisstruktur, die von den Kaninchen besser verdaut werden kann. Daher kann Hafer und Gerste in einigen Situationen sinnvoll sein, beispielsweise wenn ein Kaninchen aufgepäppelt werden muss und Gewicht zulegen soll.

Allerdings sollte auch Gerste und Hafer im alltäglichen Kaninchenfutter nicht oder nur in extrem geringen Mengen enthalten sein.

Kaninchenfutter ohne Getreide, und was ist mit Zucker?

Wenn in einem Kaninchenfutter kein Getreide enthalten ist, dann ist dies schonmal gut, jedoch gibt es noch weitere Bestandteile, die vermieden werden sollen.

Sehr häufig findet man Zucker im Kaninchenfutter. Zucker gehört unter keinen Umständen in das Futter. Leider wird Zucker häufig von Herstellern zugemischt, da Kaninchen durch die künstliche Süße mehr Futter aufnehmen und das besonders süße Futter bevorzugen. Der Halter erkennt dann das der Kaninchen das Futter besonders gerne mag und kauft dann diese Futtersorte erneut.

Natürlich wissen auch die Hersteller daß das Wort „Zucker“ auf der Liste der Inhaltsstoffe nicht besonders positiv wahrgenommen wird. Daher wird der die Süße teilweise durch „Süssungsmittel“, „Honig“ oder andere Zusätze erzeugt.

Teilweise werden auch besonders süsse Zutaten wie beispielsweise Johannisbrot (enthält ca 50% Zucker) zugemischt.